Sonntag, 11. Oktober 2009

Schlaui als Mahut

Von Vientiane ging es mit dem Nachtbus nach Luang Prabang. Eine Stadt am Mekong - wunderschoen, entspannt und ruhig.







Hier ueben die Kinder auf dem Schulhof und raeumen auf.




Hier habe ich gelernt, wie man auf einem Elefanten reitet, Wasserbueffel vertreibt und, dass es nicht so toll ist, von Blutegeln angeknabbert zu werden.

Ja, ihr habt richtig gelesen. Wir waren 2 Tag in einem Elefantencamp und ich, Schlaui, bin auf einem Elefanten geritten. Aber bevor es los ging, mussten wir einige Befehle lernen. Ausserdem haben wir viel ueber den Schutz und das Leben von Elefanten gelernt. Das ist in diesem Camp ganz besonders wichtig. Es gibt sogar ein Elefanten-Hospital.
Ich schreibe euch ein paar Befehle auf, falls euch mal einer begegnet.
Man weiss ja nie:
- Pie (gesprochen "bai) = geh vorwaerts
- How (hau) = Stopp
- Sai = links
- Kwa = rechts
- Seung = Fuss hoch zum Aufsteigen
- Hap = Absteigen






Langsam und friedlich ging es durch den Dschungel und zum Baden. Puh, die sind wirklich hoch und genau so langsam wie ich. Aber wenn sie sich erschrecken - koennen die schnell rennen. Da koennt ihr mal Frau Buchholz und Herrn Hauser fragen. Leider gibt es davon kein Foto :). Das Bild von mir auf dem Elefanten sehr ihr hier.


Entspannung gab es dann an einem wunderschoenen Wasserfall. Dort haben wir total mutige Jungen gesehen.







Hier noch ein paar Bilder / Eindruecke:










Samstag, 10. Oktober 2009

Erstens kommt es anders, ...

Ihr habt euch sicherlich schon gewundert, wo wir stecken und warum wir so lange nichts geschrieben haben - In der letzten Woche ist so viel passiert. Wir mussten immer wieder unsere Vorhaben aendern.

Eigentlich wollten wir jetzt bei den Orang Utans im Dschungel auf Sumatra sein. Der Flug nach Padang war gebucht, der Reisefuehrer gelesen und die Strecke geplant. Doch wie meine Oma immer schon gesagt hat: "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt." - sie war wirklich sehr klug.
Drei Tage, bevor wir nach Padang wollten, gab es dort ein schweres Erdbeben. Vielleicht habt ihr davon
etwas in den Nachrichten erfahren. Dort sind daher Helfer und Rettungseinheiten wichtiger, als noch mehr Touristen.
Dann wollten wir nach Vietnam. Doch leider ging auch dabei einiges schief. Wir konnten nicht so schnell ein Visum (das ist so etwas wie eine Einreiseerlaubnis) bekommen.

Was nun?

Also mussten wir wieder den Reisefuehrer waelzen, nachdenken, wo das Wetter gut ist, .......... - wir haben uns fuer Laos entschieden.

Vorher hatten wir noch einen wunderbaren Abend in Kuala Lumpur.



Ankunft in Vientiane - doch was ist das? Ich fuehle mich, wie Gott in Frankreich. Es gibt viele franzoesische Baeckereien und Cafes. Das hatte ich in Asien nicht erwartet. Und Kuchen gibt es hier - hm.



Da macht man doch gern mal eine Pause:



Tempel gibt es hier aber auch.





Aber es ist etwas schreckliches geschehen - ich wurde fast von Drachen gefressen. Seht ihr.



O.k., o.k. - sie waren aus Stein und ganz ungefaehrlich - sehen aber toll aus. Oder?

Freitag, 2. Oktober 2009

Von Yokya zum Diengplateau

Wieder einmal haben wir viel ueber Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit gelernt.

Von Yokyakarta wollten wir mit Bussen ins Dieng Plateau fahren - 4mal umsteigen! Und keiner von uns wusste so genau - wie und wo.
Alles lief wunderbar - immer war jemand zur Stelle, der uns half, uns den Weg zeigte, den schon abfahrenden Bus anhielt und uns mit dem Gepaeck half.
So wie eigentlich immer in den letzten Wochen, hatten wir das Gefuehl, dass immer jemand da ist, der aufpasst, dass alles gut laeuft - und immer mit einem offenen Laecheln und netten Worten.

Das Dieng Plateau
Die Fahrt ging die kurvige Strasse hinauf - durch Nebel und Wolken und immer wieder ein kurzer freier Blick auf die schoene Landschaft.



Aber es wurde immer kaelter - also warm anziehen und Muetze auf.


Wir haben bei einer Familie mit zwei kleinen Kindern geschlafen. Es gab leckeres Essen und wir haben lange in der Kueche am Grill gesessen, um uns zu waermen.
Soll ich euch etwas sagen: Die Kinder hier spielen genau so gern wie ihr. Und Herumalbern macht ihnen auch einen riesigen Spass.


Auch hier spielen die Kinder in der Hofpause gern Fussball.


Auf dem Dieng Plateau wollten wir uns Vulkane, heisse Quellen und Geysire anschauen. Huh, war das gespenstisch.
Der Tag fing mit Sonnenschein an, aber dann kamen Wolken und Nebelschwaden - immer wieder und ganz schnell. Man konnte manchmal kaum noch etwas sehen - hier ein Foto von mir. Ich bin da hinten im Nebel. Seht ihr? Oh, wohl eher nicht.






Oft hat man nur das Blubbern und Rauschen der Quellen gehoert. Es hat ganz doll nach faulen Eiern gerochen - igitt.
Aber toll war es trotzdem.




Seht ihr Terassen an den Bergen. Das ist nicht wie sonst oft in Asien Reis, sondern es sind Kartoffeln und Bohnen. Das Dieng Palteau ist bekannt fuer seinen leckeren Kartoffeln. Sie wurden gerade ueberall geerntet.